Götz von Berlichingen

Johann Wolfgang von Goethe

ein Theaterfilm

Oliver Meskendahl © Simon Baucks
Oliver Meskendahl © Simon Baucks

Philippe Thelen © Simon Baucks
Philippe Thelen © Simon Baucks

Katharina Kessler © Simon Baucks
Katharina Kessler © Simon Baucks

Oliver Meskendahl © Simon Baucks
Oliver Meskendahl © Simon Baucks

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FILMPREMIERE AM 12.12.2020

Im Deutschland des 16. Jahrhunderts liegt der Ritter Götz von Berlichingen in Fehde mit dem Bischof von Bamberg, dessen fürstliche Macht seine Rechte als freier Ritter bedroht. Zwar gelingt es ihm, seinen Kindheitsfreund Weislingen, der am Hofe Bambergs Karriere gemacht hat, auf seine Seite zu ziehen, doch der am Bamberger Hof agierenden, verführerischen Adelheid gelingt es, nicht nur Weislingen wieder für ihre Zwecke einzuspannen. Alle Versuche Berlichingens, sein Dasein als freier Ritter mittels seiner „eisernen Hand“ zu verteidigen, bringen den Hof noch mehr gegen ihn auf ...
1771 in einem förmlichen Schreibrausch als GESCHICHTE GOTTFRIEDENS VON BERLICHINGEN MIT DER EISERNEN HAND (der sogenannte URGÖTZ) verfasst und später wiederholt überarbeitet, begründet das dramatische Epos Goethes schriftstellerischen Ruhm und wird zu einem Hauptwerk des Sturm und Drang. Anhand der bereits zu seiner Zeit 200 Jahre zurückliegenden Geschichte versucht der junge Goethe, sich mit Blick auf den historischen Zusammenprall von Individuum und Geschichte einen Reim auf die Umbrüche seiner Zeit, des 18. Jahrhunderts, zu machen.

 

Der junge Regisseur Daniel Foerster, der mit seiner Inszenierung von Kleists DIE FAMILIE SCHROFFENSTEIN bereits einen deutschen Klassiker auf den Prüfstand des Heute stellte, schlägt mit Götz die Brücke zwischen dem 16. Jahrhundert, der Goethezeit und heutigen Umbrüchen. Foerster wird die Übersetzung dieses Klassikers in das digitale Medium nutzen, um die Frage nach der Freiheit noch einmal neu für das 21. Jahrhundert zu stellen.

REGIE

Daniel Foerster

BILDGESTATUNG UND SCHNITT

Simon Baucks

BÜHNE UND KOSTÜME
Lydia Huller

KAMPFCHOREOGRAFIEN

Jan Krauter

DRAMATURGIE

Marie Senf

GÖTZ VON BERLICHINGEN / KAISER MAXIMILIAN

Oliver Meskendahl
ELISABETH, FRAU VON GÖTZ

Hannah Walther
MARIA, SCHWESTER VON GÖTZ / FRANZ, WEISLINGENS KNECHT

 Magdalena Kosch
CARL, SOHN VON GÖTZ / GEORG, KNAPPE VON GÖTZ

Katharina Kessler
BRUDER MARTIN / ADELBERT VON WEISLINGEN

Viet Anh Alexander Tran
FRANZ VON SICKINGEN / BISCHOF VON BAMBERG

Philippe Thelen
ADELHEID VON WALLDORF

Juliane Böttger

PRESSESTIMMEN

„Ein vitales Lebenszeichen aus dem Corona-Theater-Zwangsstillstand: schrill, grell, laut, bunt. Und kurzweilig, mit vielen lustigen Ideen.“
nachtkritik.de

„Die gehetzte Bildsprache, das atemlose Spiel, die fetten Musikzuspielungen und die lustige Macho-Dekonstruktion summieren sich zu einer ganz schön feisten audiovisuellen Dröhnung – einem trashigen Theater-Film-Comic-Vergnügen.“
Die Deutsche Bühne

„Erschreckend, wie sehr die Übertragung in unsere Gegenwart funktioniert. Davon zeugt auch der digitale Applaus, den das Publikum via Kommentarfunktion im Nachgespräch spendet.“
Neue Osnabrücker Zeitung

„Die sieben Schauspieler spielen ihre 13 Rollen ganz famos, der Spaß am komödiantischen Überdrehen, das ihnen Regie und das Format Theater-Film gestatten, ist ihnen durchgängig anzumerken.“
Westfälische Nachrichten

„Dieser ‚Götz von Berlichingen‘ rockt den Sturm und Drang wie ein Videoclip zwischen Tiefenrausch, Schlachtfeld des Lebens und Zukunftsvision. […] Die Sehnsucht nach Theater als ursprüngliches Erlebnis wächst!“
Osnabrücker Nachrichten